AB JETZT

MATINEE 22.01.2017, 11 Uhr, Foyer
PREMIERE 26.01.2017, 20 Uhr, Großes Haus

Komödie von Alan Ayckbourn (*1939)
Deutsch von Corinna Brocher (*1944) und Peter Zadek (1926 – 2009)


Nahe Zukunft oder schon die Gegenwart? Draußen hat ein Mob die Herrschaft übernommen, eine wüste Bande mit bizarren Vorstellungen von „Recht und Ordnung“. Drinnen, hinter Fensterläden aus Stahl, versucht Jerome, Komponist elektronischer Musik, seine kreative Blockade zu überwinden. Seit ihn Corinna mit dem gemeinsamen Sohn – nicht zuletzt wegen seines künstlerischen Abhörwahns – verlassen hat, fehlt ihm seine Inspiration. Jerome lebt mit einem weiblichen Roboter zusammen, ursprünglich zur Verwendung als Kindermädchen konstruiert. Bisher allerdings hegen sowohl das Jugendamt als auchseine Ex berechtigte Zweifel an der sozialen Kompetenz des Künstlers. Sie weigern sich, Besuche seines Sohnes zu bewilligen. Also mietet Jerome eine Schauspielerin, die seine neue Verlobte und eine perfekte Hausfrau spielen soll…

Als theatrale Versuchsanordnung zum Thema Mensch und Maschine, erlebtem Gefühl und reproduzierbarer Geste, entfaltet die Science-Fiction-Komödie Alan Ayckbourns eine kaum überbietbare Situationskomik und ist dennoch eine düstere Farce: eine Komödie mit Tiefgang also. Höhepunkt dabei ist der immer wieder fehlprogrammierte Roboter GOU 300 F. Ursprünglich zum Babysitten entwickelt, später aus Sicherheitsgründen deaktiviert, leidet der Androide an chronischer Unterbeschäftigung – was zu Komplikationen führt.


INSZENIERUNG Heike Frank
BÜHNE & KOSTÜME Mona Hapke